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Wie Sie mit dem Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln leistungsfähiger werden, Ihr Immunsystem stärken und Ihr Wohlbefinden verbessern können


Haben Sie sich schon einmal mit dem Thema Nahrungsergänzung auseinandergesetzt? Vielleicht haben Sie sich dann schon öfters diese Fragen gestellt:

• Was sind überhaupt Nahrungsergänzungsmittel?
• Wann ist es sinnvoll, dass diese eingenommen werden?
• Was sind die typischen Lebenssituationen, aus denen Nährstoffdefizite und Mangelsituationen entstehen können?
• Worauf müssen Sie bei der Einnahme von Ergänzungsmitteln achten?

Diese möchten wir Ihnen in dem folgenden Beitrag beantworten, um Ihnen zunächst einen Überblick zu verschaffen. Denn die Gesundheit Ihres Körpers liegt zum größten Teil in Ihren Händen. Wir möchten Ihnen dabei helfen, dass Ihr Körper leistungsfähiger wird, und Sie das bestmögliche Wohlbefinden genießen können!

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Was wissen Sie über Nahrungsergänzungsmittel?

Unter Nahrungsergänzungsmitteln sind im wahrsten Sinne des Wortes Mittel oder Präparate gemeint, mit denen Sie Ihre Ernährung ergänzen können. Diese beinhalten Nährstoffe, welche auch in der Natur und somit in Nahrungsmitteln vorkommen. Dazu zählen Vitamine, Mineralstoffe, essentielle Aminosäuren (Eiweiße, die dem Körper zugeführt werden müssen) und Spurenelemente. In Nahrungsergänzungsmitteln sind diese Nährstoffe in konzentrierter Form enthalten, und somit in höherer Dosierung, als in den meisten Nahrungsmitteln. Nahrungsergänzungsmittel finden Sie in verschiedenen Darreichungsformen, dazu zählen unter anderem Pulver, Tabletten, Kapseln, aber auch in flüssiger Form oder Tropfen.


Warum ist es sinnvoll, Ihre Nahrung zu ergänzen?

Seit die Menschen Ackerbau betreiben, haben sich die Lebensmittel im Laufe der Jahrhunderte verändert. Die Anbauflächen haben sich um ein Vielfaches vergrößert und sorgen für ertragreichere Ernten. Die heutigen Düngemittel führen zusätzlich dazu,

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dass Getreide und Gemüse schneller wachsen. Durch die zahlreichen Ernten werden die Böden sehr beansprucht und es ist anzunehmen, dass in den geernteten Gewächsen weniger Nährstoffe enthalten sind, als früher. In der modernen Massenproduktion werden Pflanzen durch Züchtung zudem haltbarer gemacht und sollen attraktiver aussehen, um den Endverbraucher zum Kauf anzuregen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einen täglichen Verzehr von (mindestens) fünf Portionen Obst und Gemüse.


Bekommen wir allerdings durch unsere Essgewohnheiten genügend Nährstoffe?

Auch wenn Sie es schaffen, täglich fünf Portionen Gemüse und Obst zu essen, kann nicht garantiert werden, dass die Nährstoffzufuhr ausreichend ist. Zudem stellt es oftmals eine Herausforderung dar, in unserer modernen Lebensweise diese fünf Portionen pro Tag überhaupt zu erreichen. Denn das Essen ist für viele eine „Nebensache“ geworden: es muss schnell gehen und dazu auch schmecken. Fertigessen sind dafür also perfekt geeignet. Der Haken dabei ist, dass in den meisten Fertigprodukten günstige Füllmittel in Form von Zucker, Weißmehl und Fett enthalten sind. Gleichzeitig fehlen aber die lebensnotwendigen Nährstoffe. Somit wird dem Körper überschüssige Energie geliefert, die er oftmals gar nicht verbrauchen kann.

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Aber nicht nur einseitige Ernährungsgewohnheiten sind Ursache für einen erhöhten Nährstoffbedarf, sondern auch bestimmte Unverträglichkeiten sowie vegetarische oder vegane Ernährung können einen Nährstoffmangel zur Folge haben. Denn es besteht die Gefahr, dass dadurch bestimmt Nährstoffe nicht in ausreichender Menge in den Körper gelangen. Beispielsweise werden Vegetarier und Veganer oft darauf hingewiesen, dass Vitamin B12 und Omega-3-Fettsäuren nur in tierischen Produkten enthalten sind, und deshalb zusätzlich zugeführt werden sollten.


Aber wann haben wir nun einen erhöhten Nährstoffbedarf?

Aber auch andere Faktoren können den Bedarf an Nährstoffen erhöhen. Dazu zählen bestimmte Medikamenteneinnahmen, Stress, Erkrankungen, wenig Aktivität im Freien, Sport sowie der regelmäßige Konsum von Alkohol und Nikotin. Es werden vermehrt Nährstoffe benötigt, die dem Immunsystem nicht mehr zur Verfügung stehen, sodass Viren oder Bakterien leichteres Spiel haben, Ihren Körper anzugreifen.
Es lohnt sich also, wenn Sie Ihren Körper zusätzlich mit wertvollen Vitalstoffen versorgen. Sie können auch den Arzt Ihres Vertrauens darauf ansprechen, um im Vorfeld den aktuellen Status im Blut bestimmen zu lassen.


In welchen Lebenssituationen sollten Sie auf die Nährstoffzufuhr achten?

Wenn Sie sich bereits ausgewogen ernähren, ist das Risiko für Mangelerscheinungen in der Regel geringer. Aber wie bereits erwähnt, schließt dies dennoch keine Unterversorgung aus. Vor allem in den folgenden Lebenssituationen ist der Bedarf an Nährstoffen erhöht:

- In der Schwangerschaft und Stillzeit muss der Körper einen zusätzlichen Organismus mit Nährstoffen versorgen, wodurch vor allem der Bedarf an Folsäure, Eisen und Jod zunimmt.
- Im Wachstum brauchen die Gewebe des Körpers eine Vielzahl an Nährstoffen, um sich richtig ausbilden zu können. Da Kinder und Jugendliche häufig andere Speisen dem Gemüse vorziehen, ist dies ein zusätzlicher Faktor, der einen Mangel begünstigen kann.
- Sowohl psychischer als auch physischer Stress – zum Beispiel in Form von Leistungssport – erhöhen deutlich den Bedarf verschiedenster Nährstoffe. Die ausgeschütteten Stresshormone sorgen dafür, dass Mineral- und Vitaminverwertung gehemmt werden.

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- Verschiedene Erkrankungen können die Aufnahme von Nährstoffen hemmen und gleichzeitig für einen höheren Bedarf sorgen, da diese schneller im Stoffwechsel verbraucht werden.
- Ähnlich sieht es bei der Einnahme von Medikamenten aus: diese können die Nährstoffaufnahme hemmen sowie deren Ausscheidung erhöhen. Ein nachgewiesener Nährstoffräuber ist auch die Anti-Baby-Pille.

Generell gilt: unspezifische Symptome, wie beispielsweise ständige Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder auch Hautprobleme können Hinweise auf Mangelerscheinungen geben. Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers.
Meistens zeigt er Ihnen, dass etwas nicht so ist, wie er es gerne hätte!


Was sollten Sie bei der Einnahme beachten?

Bevor Sie sich mit der für Sie geeigneten Einnahme auseinandersetzen, müssen Sie zunächst aus einer riesigen Auswahl die richtigen Produkte finden.

Dabei gibt es ein paar Faktoren, die beachtet werden sollten. Vor allem gilt es, keine minderwertigen Ergänzungsmittel zu kaufen, denn schließlich geht es um Ihre Gesundheit.
Zum Beispiel sind in Nahrungsergänzungsmittel, welche rein synthetisch hergestellt werden, oftmals Konservierungsmitteln enthalten. Außerdem sollten Sie auf eine Kennzeichnung achten, woraus die Präparate hergestellt werden.

Sind die Quellen mehrheitlich natürlichen Ursprungs, ist die Bioverfügbarkeit für den Körper meist besser, da diese den in der Natur vorkommenden Stoffen mehr ähneln. Die Aufnahme erhöht sich zudem, wenn manche Nährstoffe in Kombination in einem Präparat enthalten sind. Zum Beispiel Vitamin D3 und K2, oder aber Vitamin C und Eisen.

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Vitamine werden in wasser- und fettlöslich unterschieden.

Zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen Vitamin C und die B-Vitamine, zu den fettlöslichen zählen Vitamin E, D, K und A. Das bedeutet, dass die fettlöslichen Vitamine im Verdauungstrakt nur mit Fett aufgenommen werden können. Diese sollten also am besten nach dem Essen oder in Kombination mit etwas Fett eingenommen werden.
Damit die Nahrungsergänzungsmittel optimal aufgenommen werden, sollte ein zeitlicher Abstand von ca. einer Stunde zu Kaffee bestehen und Eisen nicht in Kombination mit Milchprodukten eingenommen werden.

Außerdem sollten die Nahrungsergänzungsmittel eine Kennzeichnung aufweisen, dass sie tierversuchsfrei sind.


Wie dosieren Sie richtig?

Es gibt offizielle Richtwerte für die Hersteller von Nahrungsergänzungsmittel, damit der Verbraucher sich nicht überdosieren kann. Die Dosierung von Nahrungsergänzungsmitteln hängt von dem individuellen Bedarf ab. Wenn Ihr Ziel ist, einen Mangel auszugleichen, unterscheidet sich Ihre Dosierung im Vergleich zu einer präventiven Einnahme. Mithilfe einer Blutuntersuchung und in Absprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker kann die individuelle Dosierung am besten herausgefunden werden, aber auch mit einem sogenannten VitaBodyScan. Hier kann Unterversorgung festgestellt, und die verschiedenen Parameter angezeigt werden.

Eine Überdosierung ist bei wasserlöslichen Vitaminen sehr unwahrscheinlich, da sie über den Urin ausgeschieden werden. Das bedeutet auch gleichzeitig, dass sie nicht im Körper gespeichert werden und dem Körper demnach kontinuierlich zugeführt werden müssen. Es ist möglich, dass manche Nährstoffe bei einer zu hohen Einnahme abführend wirken. Dies ist ein Zeichen, die Dosierung wieder zu drosseln.


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Fettlösliche Vitamine (und Vitamin B12) können im Körper gespeichert werden, aber über einen begrenzten Zeitraum. Zum Beispiel reicht das Vitamin D3, welches in der Haut bei Sonneneinstrahlung im Sommer gebildet wird, nicht zwangsläufig für die Versorgung des Körpers über die Wintermonate aus. Dennoch gilt es hierbei, genau auf die Dosierungshinweise zu achten oder gegebenenfalls die Werte im Blut bestimmen zu lassen.



Fazit!


Die Nahrung mit wertvollen Nährstoffen zusätzlich zu versorgen ist ein immer weiter wachsendes Thema. Die moderne Lebensweise und bestimmte Situationen verlangen dem Körper einiges ab, sodass er manche Vitamine, Spurenelemente und Mineralien in größerer Menge benötigt. Es lohnt sich also, sich mit dem Thema Nahrungsergänzung auseinanderzusetzen, um die richtigen Produkte mit der geeigneten Dosierung zu finden. Kommunikation ist wichtig: Wenn Sie sich bezüglich der Einnahme nicht sicher sind oder noch andere Informationen benötigen, können Sie sich jederzeit an den Kundendienst wenden, welcher Sie gerne fachgerecht berät.






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